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Frey impressumt

Tipp 1997: Fröhliche Weihnachten, USA 1983

Es gibt einen unbekannten Roman mit dem Titel "In God we trust, all others pay cash" von Jean Shepherd. Daraus hat ein unbekannter Bob Clarke 1983 einen unbekannten Film mit unbekannten Schauspielern gemacht. Es ist die Geschichte des 8jährigen Ralphie, der sich nichts sehnlicher wünscht als das "Offizielle Red-Ryder-Karabiner-200-Meter-Schussweite-Modell-Luftgewehr mit einem Kompass im Schaft und dem Ding, was die Zeit anzeigt." Alle Erwachsenen quittieren diesen Wunsch mit der lapidaren Bemerkung: "Junge, du wirst dir ein Auge ausschießen."

Drumherum rankt sich ein Feuerwerk unglaublicher Szenen. Randy ist immer zu dick angezogen, Superriesenfeigling Flic's Zunge klebt am eisigen Laternenmast, Ralphie beschließt, als Spätfolge einer Seifenvergiftung vollständig zu erblinden. Nicht zu vergessen der berühmte Scott-Farcus-Kampf, Tante Claras ungeheuerliches Karnickelkostüm und die chinesischen Kellner im Chop Suey Palace. Alle drei können kein L aussprechen und singen aus voller Brust "Jinger Berrs Jinger Berrs ... Rararararaa Raraa Raraa"

Diese neunzig wirklich schönen Minuten laufen unter dem etwas unspektakulären Titel "Fröhliche Weihnachten" garantiert auch dieses Jahr wieder. Vielleicht hat der Videorecorder ja ein bisschen Zeit dafür.

Fröhriche Weihnachten